Living First Immobilien

Wie läuft ein Immobilienverkauf mit Makler von der Bewertung bis zum Notartermin ab?

Zwei Personen geben sich nach der Immobilienbewertung im Büro die Hand; auf dem Tisch steht ein Modellhaus für den Notartermin

Der Verkauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung gehört zu den größten finanziellen Entscheidungen im Leben. Viele Eigentümer stehen zum ersten Mal vor dieser Aufgabe und wissen nicht genau, welche Schritte in welcher Reihenfolge anstehen. Zwischen der ersten Überlegung und der Schlüsselübergabe liegen mehrere Phasen, die aufeinander aufbauen und jeweils eigene Anforderungen mitbringen. Wer den Ablauf kennt, kann den Prozess realistisch planen und behält in jeder Phase die Kontrolle.

Fehlt dieser Überblick, entstehen schnell teure Fehler. Ein zu hoch angesetzter Preis lässt die Immobilie monatelang auf den Portalen liegen und macht sie für Kaufinteressenten unattraktiv. Ein zu niedriger Preis verschenkt Vermögen, das über Jahrzehnte aufgebaut wurde. Dazu kommen rechtliche Pflichten wie der Energieausweis, ungeprüfte Interessenten ohne gesicherte Finanzierung und im schlimmsten Fall ein geplatzter Notartermin.

Dieser Artikel führt Sie Schritt für Schritt durch den kompletten Verkaufsprozess mit einem Immobilienmakler, von der ersten Wertermittlung bis zur Beurkundung beim Notar. Sie erfahren, was in jeder Phase passiert, welche Unterlagen benötigt werden und woran Sie einen strukturierten Ablauf erkennen. Living First Immobilien mit Sitz in Schwanau begleitet Eigentümer zwischen Freiburg, Lahr, Offenburg und Kehl durch genau diesen Prozess und sorgt dafür, dass der Verkauf planbar bleibt.

Warum ein strukturierter Ablauf über den Verkaufserfolg entscheidet

Ein Immobilienverkauf ist kein einzelnes Ereignis, sondern eine Abfolge von Entscheidungen, die ineinandergreifen. Der Angebotspreis beeinflusst, welche Interessenten sich melden. Die Qualität der Unterlagen bestimmt, wie schnell eine Bank die Finanzierung des Käufers prüfen kann. Die Auswahl der Besichtigungstermine entscheidet darüber, ob Sie Ihre Wochenenden mit ernsthaften Kaufinteressenten oder mit Schaulustigen verbringen.

In der Praxis scheitern viele private Verkäufe nicht am Objekt, sondern an der Reihenfolge. Wer zuerst inseriert und sich erst danach um Grundbuchauszug, Energieausweis und Wertermittlung kümmert, verliert wertvolle Wochen. Kaufinteressenten springen ab, wenn Unterlagen fehlen oder Fragen zur Immobilie unbeantwortet bleiben. Gerade im Raum Freiburg und in der Ortenau, wo die Nachfrage je nach Lage und Objektart stark schwankt, macht sich fehlende Vorbereitung unmittelbar im Ergebnis bemerkbar.

Ein erfahrener Immobilienmakler bringt genau diese Struktur mit. Er kennt die typischen Stolpersteine, plant die Phasen in der richtigen Reihenfolge und hält die Fäden zwischen Eigentümer, Interessenten, Bank und Notar zusammen. Living First Immobilien arbeitet dabei mit einem festen Ansprechpartner, der den gesamten Prozess von Anfang bis Ende betreut. So wissen Sie in jeder Phase, wo der Verkauf gerade steht und was als Nächstes passiert.

Phase 1: Erstgespräch und fundierte Wertermittlung

Am Anfang steht ein persönliches Erstgespräch, in dem Ihre Situation, Ihre Ziele und der Zeitrahmen geklärt werden. Möchten Sie schnell verkaufen, weil ein beruflicher Wechsel ansteht, oder haben Sie Zeit und wollen den bestmöglichen Preis erzielen? Handelt es sich um ein geerbtes Haus in Lahr, eine Eigentumswohnung in Freiburg oder ein Grundstück am Rand des Ortenaukreises? Diese Fragen bestimmen die Strategie für alle folgenden Schritte.

Danach folgt die Wertermittlung, das Fundament des gesamten Verkaufs. Living First Immobilien setzt hier auf eine banken- und gerichtsfeste Verkehrswertermittlung, die vor Ort am Objekt stattfindet und nicht auf einer Online-Schätzung basiert. Die anerkannten Verfahren dafür sind in der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) geregelt, die je nach Objektart das Vergleichswert-, Ertragswert- oder Sachwertverfahren vorsieht. Grundlage sind die Besichtigung der Immobilie, die Prüfung aller relevanten Dokumente und die Kenntnis des regionalen Marktes zwischen Baden-Baden und Freiburg.

Das Ergebnis ist ein realistischer Verkehrswert, aus dem gemeinsam der Angebotspreis abgeleitet wird. Dieser Wert hält auch der Prüfung durch die finanzierende Bank des Käufers stand, was später geplatzte Finanzierungen verhindert. Eigentümer erhalten damit eine belastbare Entscheidungsgrundlage, ob und zu welchen Konditionen der Verkauf sinnvoll ist. Erst wenn dieser Schritt abgeschlossen ist, beginnt die eigentliche Vermarktung.

Phase 2: Unterlagen beschaffen und Verkauf vorbereiten

Parallel zur Preisfindung werden alle verkaufsrelevanten Unterlagen zusammengestellt. Dazu gehören der aktuelle Grundbuchauszug, die Flurkarte, Grundrisse, die Wohnflächenberechnung und Nachweise über Modernisierungen. Bei Eigentumswohnungen kommen Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlungen und die Abrechnungen der Hausverwaltung hinzu. Ein vollständiges Unterlagenpaket signalisiert Kaufinteressenten und Banken von Beginn an Seriosität.

Eine gesetzliche Pflicht verdient besondere Aufmerksamkeit: der Energieausweis. Nach § 80 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) muss spätestens bei der Besichtigung ein gültiger Energieausweis vorgelegt werden. Fehlt er, drohen Bußgelder, und der Verkaufsprozess gerät ins Stocken. Ein guter Makler prüft deshalb früh, ob ein gültiger Ausweis vorliegt, und organisiert bei Bedarf die Ausstellung.

Zur Vorbereitung gehört außerdem die Präsentation der Immobilie. Professionelle Fotos, ein aussagekräftiges Exposé und bei Bedarf eine 360-Grad-Besichtigung entscheiden darüber, wie Ihr Objekt im Vergleich zum Angebot in der Region wahrgenommen wird. Living First Immobilien erstellt diese Unterlagen für Eigentümer im Raum Freiburg, Emmendingen und der Ortenau komplett in Eigenregie. Der Eigentümer muss sich um nichts kümmern und gibt die Materialien lediglich frei.

Einen kompakten Überblick über die typischen Phasen und ihre Inhalte gibt die folgende Tabelle:

PhaseInhaltBeteiligte
ErstgesprächZiele, Zeitrahmen, ObjektaufnahmeEigentümer, Makler
WertermittlungBesichtigung, Verkehrswert, AngebotspreisMakler, ggf. Bewerter
VorbereitungUnterlagen, Energieausweis, Exposé, FotosMakler, Behörden
VermarktungPortale, Interessentennetzwerk, VorauswahlMakler, Interessenten
Besichtigung & VerhandlungEinzeltermine, Bonitätsprüfung, PreisgesprächeMakler, Käufer, Bank
Kaufvertrag & NotarVertragsentwurf, Beurkundung, ÜbergabeNotar, beide Parteien, Makler

Die Tabelle zeigt, dass die Vermarktung erst in der vierten Phase beginnt. Rund die Hälfte der Arbeit findet statt, bevor die Immobilie überhaupt öffentlich angeboten wird. Genau diese Vorarbeit unterscheidet einen strukturierten Verkauf von einem Inserat, das übereilt online gestellt wurde und dann monatelang liegen bleibt.

Phase 3: Vermarktung und Vorauswahl der Kaufinteressenten

Mit fertigem Exposé und festgelegtem Angebotspreis startet die aktive Vermarktung. Dazu gehören die großen Immobilienportale, aber auch das eigene Netzwerk des Maklers mit vorgemerkten Suchkunden. Gerade in gefragten Lagen wie dem Freiburger Stadtgebiet oder entlang der Rheinschiene zwischen Kehl und Neuenburg gibt es häufig bereits registrierte Interessenten, die auf ein passendes Objekt warten. In solchen Fällen kann ein Verkauf diskret und ohne breite öffentliche Vermarktung ablaufen.

Der entscheidende Mehrwert liegt in der Vorauswahl. Jede Anfrage wird geprüft, bevor ein Besichtigungstermin vergeben wird: Passt das Objekt zu den Suchkriterien, ist die Finanzierung realistisch, handelt es sich um einen ernsthaften Kaufinteressenten? Living First Immobilien filtert auf diese Weise Besichtigungstourismus konsequent heraus. Eigentümer öffnen ihre Tür nur noch für Menschen, die tatsächlich kaufen können und wollen.

Für Sie als Verkäufer bedeutet das einen erheblichen Zeitgewinn und mehr Diskretion. Nachbarn in Schwanau, Lahr oder Ettenheim bekommen nicht mit, dass jedes Wochenende fremde Menschen durch das Haus laufen. Gleichzeitig steigt die Qualität der Gespräche, weil nur vorqualifizierte Interessenten am Tisch sitzen. Das verkürzt in der Regel die Vermarktungsdauer spürbar.

Phase 4: Besichtigungen, Verhandlung und Finanzierungsprüfung

Besichtigungen finden als koordinierte Einzeltermine statt, nicht als Massenveranstaltung. Der Makler führt durch das Objekt, beantwortet Fachfragen zu Bausubstanz, Energiekennwerten und Umgebung und nimmt die Rückmeldungen der Interessenten strukturiert auf. Als Eigentümer müssen Sie bei diesen Terminen nicht anwesend sein, können es aber, wenn Sie möchten. Nach jedem Termin erhalten Sie eine ehrliche Rückmeldung zum Stand der Dinge.

Meldet ein Interessent ernsthaftes Kaufinteresse an, folgt die Prüfung der Finanzierung. Dazu gehören in der Regel eine Finanzierungsbestätigung der Bank oder ein Kapitalnachweis. Dieser Schritt ist entscheidend, denn ein geplatzter Notartermin wegen fehlender Finanzierung kostet Zeit, Geld und Nerven. Erst wenn die Bonität belastbar nachgewiesen ist, gehen die Gespräche in die konkrete Verhandlungsphase.

Bei der Preisverhandlung steht der Makler auf der Seite des Eigentümers. Die fundierte Wertermittlung aus Phase 1 zahlt sich hier doppelt aus: Der geforderte Preis lässt sich sachlich begründen und hält den Argumenten der Käuferseite stand. Living First Immobilien führt diese Gespräche mit dem Ziel, ein Ergebnis zu erreichen, das für den Verkäufer wirtschaftlich tragfähig ist und gleichzeitig von der finanzierenden Bank mitgetragen wird. Am Ende dieser Phase steht eine Einigung über Preis, Übergabetermin und mitverkauftes Inventar.

Wie sich der Verkauf mit Makler in dieser Phase vom privaten Verkauf unterscheidet, verdeutlicht folgende Gegenüberstellung:

AspektPrivater VerkaufVerkauf mit Living First Immobilien
InteressentenprüfungEigentümer muss selbst einschätzenSystematische Vorauswahl und Bonitätsprüfung
BesichtigungenHäufig viele Termine mit UnbekanntenKoordinierte Einzeltermine mit geprüften Interessenten
PreisverhandlungEmotional, ohne belastbare WertbasisSachlich auf Basis der Verkehrswertermittlung
ZeitaufwandAnfragen, Termine und Organisation in EigenregieKompletter Prozess wird übernommen
Rechtliche PflichtenEigentümer trägt Verantwortung alleinMakler kennt Vorlagepflichten und Fristen

Die Gegenüberstellung macht deutlich, wo die eigentliche Arbeit im Verkaufsprozess liegt. Es ist weniger das Inserat, sondern die Prüfung, Verhandlung und Absicherung dahinter. Wer diese Aufgaben abgibt, gewinnt nicht nur Zeit, sondern reduziert auch das Risiko teurer Fehlentscheidungen.

Phase 5: Kaufvertrag, Notartermin und Übergabe

Steht die Einigung, beauftragt in der Regel die Käuferseite den Notar mit dem Kaufvertragsentwurf. Der Entwurf geht beiden Parteien vorab zu, sodass ausreichend Zeit für die Prüfung bleibt. Der Makler geht den Vertrag gemeinsam mit Ihnen durch, erklärt die Klauseln in verständlicher Sprache und klärt offene Punkte mit dem Notariat. Typische Themen sind Zahlungsmodalitäten, der Übergabetermin, mitverkauftes Inventar und die Löschung alter Grundschulden.

Beim Notartermin selbst verliest der Notar den vollständigen Vertrag und beantwortet rechtliche Fragen beider Seiten. Mit den Unterschriften ist der Kaufvertrag beurkundet, anschließend kümmert sich das Notariat um Auflassungsvormerkung, Behördenanfragen und die Fälligkeitsmitteilung. Living First Immobilien begleitet Eigentümer aus dem Raum Offenburg, Lahr und Freiburg persönlich zu diesem Termin. So ist sichergestellt, dass auch kurzfristige Fragen direkt geklärt werden können.

Nach Kaufpreiszahlung folgt die Übergabe der Immobilie mit einem Übergabeprotokoll, in dem Zählerstände, Schlüssel und der Zustand des Objekts dokumentiert werden. Erst mit der Umschreibung im Grundbuch ist der Eigentumswechsel vollständig abgeschlossen. Ein strukturierter Makler bleibt bis zu diesem Punkt Ansprechpartner für beide Seiten. Damit endet der Prozess so, wie er begonnen hat: geordnet und ohne offene Fragen.

Wie lange dauert der gesamte Verkaufsprozess?

Die Gesamtdauer hängt von Lage, Objektart, Preisniveau und Marktphase ab. Eine gepflegte Eigentumswohnung in Freiburg findet in der Regel schneller einen Käufer als ein renovierungsbedürftiges Bauernhaus im ländlichen Teil des Ortenaukreises. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle, da Frühjahr und Herbst traditionell aktivere Vermarktungsphasen sind. Realistisch sollten Eigentümer für den kompletten Prozess mehrere Monate einplanen.

Als grobe Orientierung können die folgenden Zeitspannen dienen, die sich in der Praxis häufig zeigen:

AbschnittTypische DauerWas die Dauer beeinflusst
Wertermittlung und Vorbereitung2 bis 4 WochenVerfügbarkeit der Unterlagen, Energieausweis
Aktive Vermarktung4 bis 12 WochenLage, Preisniveau, Nachfrage in der Region
Verhandlung und Finanzierungsprüfung2 bis 4 WochenBonität des Käufers, Banklaufzeiten
Kaufvertrag bis Notartermin2 bis 4 WochenTerminlage des Notariats, Vertragsdetails
Kaufpreiszahlung bis Übergabe4 bis 8 WochenFälligkeitsvoraussetzungen, Grundbuchamt

Diese Werte sind Erfahrungswerte und keine Garantie, denn jeder Verkauf bringt eigene Rahmenbedingungen mit. Entscheidend ist, dass die frühen Phasen sauber vorbereitet werden, weil sich Versäumnisse von dort durch den gesamten Prozess ziehen. Ein realistischer Angebotspreis und vollständige Unterlagen sind die beiden größten Hebel für eine kurze Vermarktungsdauer. Wer hier sorgfältig arbeitet, spart am Ende oft mehr Zeit, als die Vorbereitung gekostet hat.

Fazit

Ein Immobilienverkauf mit Makler folgt einem klaren Ablauf: Erstgespräch, banken- und gerichtsfeste Wertermittlung, Vorbereitung der Unterlagen, gezielte Vermarktung mit Vorauswahl, Verhandlung mit geprüften Interessenten und schließlich Kaufvertrag, Notartermin und Übergabe. Jede Phase baut auf der vorherigen auf, und die Qualität der frühen Schritte entscheidet über Tempo und Ergebnis der späten. Der größte Unterschied zum privaten Verkauf liegt in der Struktur, der Interessentenprüfung und der Verhandlungssicherheit.

Für Eigentümer bedeutet das: Der wichtigste Moment des Verkaufs ist nicht das Inserat, sondern die Entscheidung, wie professionell der Prozess aufgesetzt wird. Ein realistischer Verkehrswert schützt vor monatelangem Stillstand ebenso wie vor verschenktem Vermögen. Die konsequente Vorauswahl der Kaufinteressenten schützt vor Besichtigungstourismus und geplatzten Finanzierungen.

Wenn Sie über den Verkauf Ihrer Immobilie in Freiburg, der Ortenau oder entlang der Rheinschiene nachdenken, finden Sie auf der Seite Immobilie verkaufen von Living First Immobilien alle Leistungen im Detail. Ein unverbindliches Erstgespräch klärt, welcher Weg für Ihre Situation der richtige ist. So starten Sie den Verkauf mit einem klaren Plan statt mit offenen Fragen.

Häufig gestellte Fragen zum Ablauf des Immobilienverkaufs

Rund um den Ablauf eines Immobilienverkaufs tauchen bei Eigentümern immer wieder ähnliche Fragen auf. Viele davon betreffen die Reihenfolge der Schritte, die Rolle des Maklers und die Absicherung gegen typische Risiken. Die folgenden Antworten fassen die wichtigsten Punkte kompakt zusammen. Sie ersetzen keine individuelle Beratung, geben aber eine verlässliche erste Orientierung. Bei Fragen zu Ihrem konkreten Objekt hilft ein persönliches Gespräch in der Regel am schnellsten weiter.

Muss ich als Eigentümer bei den Besichtigungen dabei sein?

Nein, eine Anwesenheitspflicht gibt es nicht, wenn ein Makler den Verkauf betreut. Living First Immobilien führt die Besichtigungstermine eigenständig durch und kennt das Objekt nach der Aufnahme im Detail. Viele Eigentümer empfinden es sogar als angenehmer, nicht dabei zu sein, weil Interessenten sich dann freier äußern. Nach jedem Termin erhalten Sie eine Rückmeldung zum Verlauf und zum Interesse der Besucher. Wenn Sie dennoch teilnehmen möchten, ist das selbstverständlich jederzeit möglich.

Wer bestimmt den Angebotspreis meiner Immobilie?

Die Entscheidung über den Angebotspreis liegt immer beim Eigentümer. Grundlage sollte jedoch eine fundierte Wertermittlung sein, die den regionalen Markt und den Zustand des Objekts realistisch abbildet. Der Makler spricht auf dieser Basis eine Empfehlung aus und erklärt, welche Preisstrategie zu Ihren Zielen passt. Ein bewusst höherer Einstiegspreis kann in Einzelfällen sinnvoll sein, birgt aber das Risiko einer langen Vermarktungsdauer. Die Erfahrung zeigt, dass ein marktgerechter Preis in der Regel das beste Gesamtergebnis bringt.

Was passiert, wenn die Finanzierung des Käufers platzt?

Genau dieses Szenario soll die Bonitätsprüfung vor dem Notartermin verhindern. Seriöse Kaufinteressenten legen eine Finanzierungsbestätigung ihrer Bank oder einen Kapitalnachweis vor, bevor der Kaufvertrag vorbereitet wird. Platzt eine Finanzierung dennoch nach der Beurkundung, regelt der Kaufvertrag die Folgen, was im Einzelfall rechtlich geprüft werden muss. In der Praxis kommt das bei sorgfältiger Vorprüfung nur selten vor. Die konsequente Auswahl zahlungsfähiger Interessenten ist deshalb einer der wichtigsten Bausteine im gesamten Prozess.

Welche Kosten kommen beim Verkauf mit Makler auf mich zu?

Seit der Reform des Maklerrechts wird die Provision beim Verkauf von Wohnimmobilien an Verbraucher in der Regel zwischen Verkäufer und Käufer geteilt. Die genaue Höhe und Verteilung wird im Maklervertrag vereinbart und vor Beginn der Zusammenarbeit transparent besprochen. Hinzu kommen können Kosten für einen fehlenden Energieausweis oder für die Beschaffung einzelner Unterlagen. Notar- und Grundbuchkosten trägt üblicherweise der Käufer, die Löschung eigener Grundschulden der Verkäufer. Ein seriöser Makler legt alle Kostenpunkte offen, bevor Sie sich binden.

Kann ich meine Immobilie auch diskret ohne öffentliche Inserate verkaufen?

Ja, ein diskreter Verkauf ist möglich und in bestimmten Situationen sogar empfehlenswert. Living First Immobilien verfügt über vorgemerkte Suchkunden in der Region zwischen Baden-Baden und Freiburg, die auf passende Objekte warten. In diesem Fall wird die Immobilie gezielt einzelnen geprüften Interessenten angeboten, ohne auf Portalen zu erscheinen. Das schützt Ihre Privatsphäre und verhindert, dass das Umfeld vom Verkauf erfährt. Ob dieser Weg für Ihr Objekt realistisch ist, hängt von Lage, Objektart und Preisvorstellung ab.

Wie lange bin ich an einen Maklervertrag gebunden?

Die Laufzeit wird individuell im Maklervertrag vereinbart und liegt häufig bei mehreren Monaten. Diese Zeitspanne gibt dem Makler die Möglichkeit, die Vermarktung sorgfältig aufzubauen, ohne dass der Eigentümer dauerhaft gebunden ist. Achten Sie darauf, dass Leistungen, Laufzeit und Kündigungsmöglichkeiten klar geregelt sind. Ein seriöses Maklerunternehmen erklärt Ihnen diese Punkte vor der Unterschrift in Ruhe. Bei Living First Immobilien beginnt die Zusammenarbeit grundsätzlich mit einem unverbindlichen Erstgespräch, in dem alle Konditionen offen besprochen werden.